|
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Acid Wash
Jeans werden mit chlorgetraenkten Bimssteinen gewaschen und
erhalten dadurch scharfe Kontraste.
Aged
Gealtert (aged), Kleidungsstuecke werden durch
mechanische oder chemische Verfahrensweisen kuenstlich gealtert.
Aida-Bindung (engl. Mock Leno)
Stickereigrundstoff, bei dem nach jedem 4. laengs- oder querlaufenden
Faden durch Gegenbindung und entsprechenden Rieteinzug eine kleine Luecke
entsteht, was dem Gewebe Aehnlichkeit mit Dreher oder Panama verleiht.
Damit Aida sich leichter besticken laesst, wird das Gewebe schon in der
Ausruestung ziemlich gestaerkt.
Aetzstickerei
(Guipure Lace)
Gehoert ebenfalls zu den Maschinensticktechniken. Bei
diesem Stickvorgang entstehen Nachbildungen der echten Spitzen. Gestickt
wird auf einer Stickunterlage (Papier/Batist). Durch genuegend
Verbindungsstiche werden die Stickereimotive stabilisiert, damit bei
anschließendem Ausaetzen des Fonds eine Meterwarenspitze (oder Motive)
entstehen. Die Stickereimaschinen arbeiten mit einem 2-Fadensystem; die
Anzahl der Stiche ist masgebend fuer das Niveau und die Plastizitaet der
Spitze.
Anti Fit
Laessiger, überweiter Jeans- Style.
Antikdenim
Durch Sandstrahlen und
Waschen erhaelt der Denim einen „Abnutzungs“- Look (Antique).
Anti- Twist
Finishingstufe – die Gewebe werden einseitig
verzogen, um die aufgrund der Bindungskonstruktion entstehenden Spannungen
(wird beim Waschen freigesetzt, sogenanntes „Drehbein“) des Stoffes
auszugleichen.
Appretur
Durch appretieren wird der Griff der Stoffe
veraendert. Gute Denims haben eine waschbestaendige Appretur.
Atlasbindung
siehe Satin
Ausbrennermaterialien
Stoffe, hergestellt aus zwei auf chemische
Behandlung (z.B. Saeuren) unterschiedlich reagierende Materialien. Ein
Material wird zerstoert, indem bestimmte Muster mit Aetzflüssigkeit auf
den Stoff aufgedruckt werden. So entstehen neue Stoffoptiken mit
phantasievollen Mustern.
Authentic
Ein Finishing-
Verfahren, bei dem der Abnutzungs- Look durch
Stonewashing oder Enzyme- Washing entsteht.
Auch ein Jeanswearbegriff für original Jeans- Qualitaeten.
Avantgarde
Eine kleine Gruppe von Fashion- Juengern, die
sich nur auf ihr eigenes Modegefühl verlaesst. Sensible Beobachtung des
gesellschaftlichen Umfelds und vielfaeltige Inspiration zeichnen sie aus –
Elemente aus Filmen, Bildender Kunst, Literatur, Musik oder Natur fließen
in die meist hoechst eigenwilligen Kollektionen ein. Sie sind die
unersetzliche Triebfeder einer Industrie, die zum großen Teil davon lebt,
fremde Ideen aufzugreifen.
Seitenanfang
Babycord
Auch Microcord, ist ein Cordgewebe mit 20 whales.
Baggy
Extrem weiter und laessiger Jeans- Style (z.B. für Skater).
Bandana
Mit „bandhnu“, einer einfachen Batiktechnik gefertigtes, bunt
bedrucktes Tuch.
Bar Tacks
Bestehen aus vielen kleinen Stichen und dienen
zur Verstaerkung von z.B. Knopfloechern oder Guertellaschen.
Basics
Artikelgruppen ohne besonderen modischen
Anspruch, die aber hohe Umsatzbedeutung haben koennen.
Batist
Feines bis feinstes dichtes leinwandbindiges
Grundgewebe aus Baumwolle. Makobatist ist ein Batistgewebe aus
aegyptischer Makobaumwolle. Wird roh, gebleicht, grfaerbt und bedruckt
angeboten. Buntgewebte Batiste heissen Mako-Zefir. Die Oberflaeche bei
Batist ist stets matt. Durch Mercerisieren
wird ein waschfester Glanz erzielt und die Festigkeit erhoeht.
Baumwolle
Naturfaser, aus der Baumwollpflanze gewonnen
Bell Bottom
Jeans- Style aus der Flower- Power- Zeit der 70er Jahre.
Markant durch niedrige Leibhoehe und sehr weit ausgestellte Fußweite.
Heute in gemaeßigter Form wieder in. Auch Flared
Jeans genannt.
Biber (engl. Flannelette)
Koeperbindiges (K 2/1) Baumwollgewebe mit
voluminoesem Schussgarn. Beidseitig so stark gerauht, dass eine dicht
geschlossene, flauschige Faserdecke (Rauhflor) entsteht. Auch
Rauhcouverture genannt. Heute gibt es auch
leinwandbindigen Biber, meist handelt es sich hier um mindere
Qualitaet.
Bicolor
Sammelbezeichnung für zweifarbig gemusterte
Stoffe. Meist durch Melangen, verschiedene Garnfarben in Kette und Schuß
hergestellt.
Bi- Strech
Bielastischer Stoff, d.h. der Stoff ist quer-
und laengselastisch.
Black Denim
Ein Denim mit schwarzem, statt blauem Klettgarn
und weißem Schussgarn. Durch Waschen bleicht Black
Denim zu dunklem Grau oder zu „Pfeffer + Salz“-
Optik aus
Bleached
Jeans
Gebleichte Jeans, frueher hauptsaechlich mit
Hilfe von Chlor, heute unter Oeko-
Gesichtspunkten durch Glucose gebleicht.
Bleichen
Der Weißgrad der Faser wird erhoeht, d.h. natuerliche
Farbstoffe des Rohstoffes werden entfernt. Diese Vorbehandlung trifft für
Gewebe zu, die nach dem Weben gefaerbt werden sollen und erfolgt mit oder
ohne Chlor.
Blue Denim
Denim mit im Indigo-Bad gefaerbte, blauer Kette
und hellem Schuß, klassische Ware für Jeans.
Bobinet (Tuell)
Das netzartige Gewebe, meist mit sechseckigen „Maschen“ , wird auf der
Bobinetmaschine hergestellt. Hierfuer sind 3 Fadensysteme erforderlich;
das eine verlaeuft in Laengsrichtung (die Kettenfaeden) und die anderen (Bobinen)
verlaufen in schraeger Richtung nach rechts bzw. nach links aufwaerts.
Dabei schlingen sich letztere um die Kettenfaeden und bilden zwischen je
zwei derselben ein schraeges Kreuz.
Bomber
Washed
An beanspruchten Stellen (Gesaeß, Oberschenkel)
werden die bereits mit Steinen gewaschenen
Jeans stark aufgehellt.
Bonden
Nachtraegliches Verbinden zweier Stoffe mit Hilfe zum
Beispiel eines Klebers
Boot Leg
Jeans- Style mit ausreichender Beinweite, um ueber Boots (z.b.
Cowboystiefel) getragen zu werden.
Borkencrêpe
Die baumrindenartige Oberflaechenstruktur dieses Crêpegewebes entsteht
durch Verwendung von Crêpegarnen mit einer Drehrichtung als Schuss.
Durchsichtige, feine Qualitaeten dieser Struktur bezeichnet man als
Borkenchiffon.
Breitcord
Cordgewebe mit 9
whales.
Broken
Twill
Der „gebrochene“ Koepergrad
(Kreuzkoeper) ist fuer das Gewebe kennzeichnend. Auf der rechten
Warenseite ist die Oberflaeche glatt und satinaehnlich. Auf der linken
Warenseite ist ein unruhiges Fischgratmuster, hervorgerufen durch die
weißen Schussfaeden mit blauen Kettfaeden, besonders gut zu erkennen.
Brushed
Denim
Denim mit geschmirgelter, aufgerauhter
Oberflaeche; samtiger Griff.
Bull Denim
Schwere Denim- Qualität in 3:1 Koeperbindung.
Bundfaltenhose
Hosenform mit unterhalb des Bundes eingelegten
Falten.
Bundweite
In INCH angegebenes Maß,
bestimmt neben der Beinlaenge die Groeße der Jeans.
Button
Traditioneller Jeans- Knopf z.B. aus Messing,
Aluminium oder Kupferlegierungen. Ein kurzer Nagel wird in das Gewebe
eingeschlagen und ein Knopf darauf gedrückt. Auf den Knopf sind haeufig
Symbole oder Logos gestanzt.
Button- Fly
Ist die Knopfleiste und der original Jeans-
Verschluß.
Seitenanfang
Calico (Kattun)
Allgemeiner Begriff fuer leinwandbindige
Gewebe (Rohnessel), ist etwas staerker als Musselin, aber die feinste der
drei Grundqualitaeten. Wird roh, gebleicht, gefaerbt und bedruckt
angeboten.
Canvas
Strapazierfähiges, grobes Baumwollgewebe in
Leinwandbindung.
Casualwear
Oberbegriff für laessige aber nicht zu nachlaessige Mode, in Anlehnung
an die klassische Herrenbekleidung, jedoch zwangloser und bequemer.
Chambray
Leinwandgewebe
mit weißer Kette und meist indigofarbenem Schuß. Dadurch entsteht eine
melierte Optik. Wird vorwiegend für Hemden vewendet.
Chemiefasern
Diese Fasern kommen nicht in der Natur vor. Sie werden
künstlich erzeugt und nach ihrer chemischen Zusammensetzung in Zellulose-
und Synthesefasern unterschieden
Chinos
Das
Wort „Chinos“ wurde abgeleitet aus dem Wort „China“. In Manchester (GB)
produzierte man den zwanziger Jahren einfach geschnittene Baumwollhosen
für den Export nach China. Dort ansaessige Engländer waren die Abnehmer.
Zu Beginn des zweiten Weltkriegs begannen Chinesen Hosen an die auf den
Philipinen stationierten US G.I`s zu verkaufen, die sie im Sommer als
Alternative zu ihren Uniformen trugen. Sie gaben ihnen die Bezeichnung
„Chinos“.
Chintz
Durch verscheidene Veredelungsmittel wird bei der Ausruestung eine
hochglaenzende, spiegelglatte Oberflaeche erzielt. Es gibt zwei
Ausfuehrungen: eine waschbare und eine nicht waschbare.
Clubwear
Oberbegriff für Outfits, die junge Leute speziell beim Besuch von
Discos und Music- Clubs tragen. Was in ist, entscheidet der Musikstil oder
auch die Szene, in der man sich bewegt. Oft ist die Mode extrem und
unterliegt einem besonders schnellen Wandel.
Coin Pocket
Kleine „fuenfte“ Tasche in der rechten Fronttasche der
Five- Pocket- Jeans
Colored
Denim
Denim in anderer als Indigo- Faerbung. Echter Colored
Denim ist in Kette und/oder Schuß garngefärbt, daher besonders farbecht
Color Twill
Flachgewebe das sowohl in Kette auch als im
Schuß eine Garnfaerbung in gleicher Farbe aufweist.
Comfort Fit
Bequeme Jeansform mit geradem weitem Bein und
weitem Bund.
Cord
Cord gehoert zu den Jeansmaterialien, die ihren
absoluten Hoehepunkt in den siebziger Jahren feierten. Auch wenn die
Cordnachfrage heute nicht das damalige Niveau erreicht, kommt das Material
immer noch fuer Hemden, Blusen, Jacken und Hosen zum Einsatz.
Das Angebot im jungen Segment (Bell Botom, Huefthosen) oder auch im
Stretchbereich stoesst Cord auf Verbraucherinteresse.
Der Name des Gewebes leitet sich aus dem franzoesischen Begriff „Corde du
Roi“ ab. Er bedeutet „Schnurgewebe des Koenigs“. In Deutschland ist Cord
auch unter dem Begriff „Manchester“ fuer Manchasterhosen in der
traditionellen HaKa bekannt, abgeleitet von dem Ort in
England, in dem Cord gewebt wurde.
Typisch fuer Cord ist seine Rippenstruktur mit unterschiedlichsten
Rippenbreiten, z.B. fuer Feincord oder Mittelcord.
Cord wurde vor allem unter produktions- und qualitaetstechnischen
Massgaben weiterentwickelt. Cord aus 100% Baumwolle ist in der Regel nicht
einlaufsicher und weniger strapazierfaehig. Deshalb waehlt man haeufig
eine Mischung aus 85% Baumwolle und 15% Polyester. Vorteile sind geringe
Einlaufwerte, hoehere Reiss- und Formbestaendigkeit, sowie verringerte
Knitteranfaelligkeit. Bei Stretchcord fuegt man etwa 4% Elastan hinzu und
erreicht dadurch mehr Tragekomfort.
Cordgewebe besteht aus einer Grundbindung mit Kett- und Schussfaeden.
Zusaetzlich wird ein so genannter Florschuss eingewebt, um die
Rippenstruktur zu erhalten. Der Florschuss flottiert, d.h. er liegt auf
der Gewebeoberflaeche. Er muss nach dem Weben in einem separaten
Arbeitsprozess aufgeschnitten werden, damit das cordtypische Florgewebe
entsteht.
V- Bindung (V- Noppen)= Florschuss wird von einem Kettfaden gehalten
(dichter Cord).
W –Bindung (W- Noppen) = Florschuss wird von drei Kettfaeden gehalten (strapazierfaehig).
VW- Bindung = Mischung der V- und W- Bindung. Ideale Kombination von
strapazierfaehigem Cordgewebe mit relativ dichtem Cord
|
Bezeichnung |
Rippenzahl/ 10 cm Stoffbreite |
Merkmale |
|
Rippless Cord, Schusssamt |
100-110 |
Rippen nicht erkennbar |
|
Babycord |
Ueber 50 |
Hochfein |
|
Fein- oder Europacord |
44-50 |
Niedriger Flor |
|
Bullcord |
44-50 |
Schwerer Feincord |
|
Mittelcord,
Genuacord |
21-43 |
Dichter Flor |
|
Manchester |
21-43 |
Harte Ausruestung |
|
Breitcord |
21-24 |
Hohe Festigkeit |
|
Fancycord |
Wechselrippen |
Verschieden Rippenstaerken |
Cotelé (engl. Bedford Cord)
Stoffe mit plastisch wirkenden Rippen in Kettrichtung nennt man Cotelé.
Die Rippenwirkung erfolgt durch die Bindungsart. Die Rippen sind meist
leinwandbindig, aber auch andere Bindungsarten koennen angewandt werden.
Schussflottungen liegen auf der Rueckseite ueber die Rippenbreite. Cotelé
kann ebenso in Hohlschusstechnik gewebt werden. Cotelé ist die
franzoesische Bezeichnung fuer Cordsamt, wird aber in der deutschen
Fachsprache auf keinen Fall fuer Cordsamt verwendet.
Cotton
Baumwolle
Crêpe Georgette
Das Gewebe zeigt ein feines, unregelmaessiges Oberflaechenbild mit
einem koernigen, trockenen und harten Griff in
Bindung L 1/1. Kette und Schuss bestehen aus Crêpegarnen (Zwirne),
stark ueberdreht, in der Folge 2/S-2/Z. Georgette hat eine dichte
Einstellung, bleibt jedoch auch in dieser Ausfuehrung immer noch
transparent.
Cretonne
Wichtigstes Baumwollgrundgewebe (Rohnessel) aus kraeftigen, mittelfesten
Garnen, grober als Renforcé, Wird roh, gebleicht,
gefaerbt und bedruckt angeboten.
Crushed Denim
Ist ein Denim mit Gewebestruktureffekt. Erzielt wird dieser Effekt
durch spezielle Garn- und Gewebekonstruktion sowie Nassbehandlung (Gaufré-
Look).
Seitenanfang
Damast
(engl. Damask)
Jacquardgemusterte Baumwollware mit
Atlasgrund fuer Bett- und Tischwaesche. Die
Plastizitaet der figuerlichen Dessins erreicht man durch den Wechsel von
Kett- und Schussatlas. Der seidige Glanz wird
durch die spezielle Ausruestung noch intensiver.
Damengroeßen
Dark Denim
Dunkler
Denim. Kann erzeugt werden durch Erhoehung der Zahl von Dips, also der
Tauchvorgaenge, bei denen die für den Denim genutzten Garne in
Indigo- Farbstoffe getraenkt werden. Es entsteht
eine Mantelfaerbung, die sich nicht so leicht auswaschen laesst. Bei
preiswerten Denims benutzt man dunklere Indigo- Farbstoffe. Der Einsatz
von Dark Denim ist vom modischen Trend abhaengig.
Dark
Washing
Nassprozedur, bei der die Jeans ihre dunkle Originalfarbe behaelt
Denim
Strapazierfaehiges, kraeftiges Baumwollgewebe. Es handelt sich um einen
seht dicht eingestellten Kettkoeper. Meist ist die
Kette gefaerbt (indigoblau) und der Schuss ist hell (weiss). Auch hier
gilt: je dichter die Kette um so steiler der Grat.
Man unterscheidet z. B.:
* Bull Denim
* Fineweave Denim
* Heavywight Denim
* Overtwisted Denim
* Open End Denim
* Ring Denim
* Double Ring Denim (Ring-
Ring)
Denimgewichte
siehe
Ounce
Density
(Engl. Dichte) Anzahl der
verwebten Garne, die Materialdichte und Materialkonstruktion bestimmt.
Destroyed
Nassprozedur, bei der die Jeans zerfetzt werden.
Dirty Blue
Blue Denim, der nach dem
Waschen einen Gruen- oder Beigeton zeigt. Den Effekt erzielt man durch den
Einsatz bestimmter Faerbetechniken.
DOB
Abkuerzung für Damenoberbekleidung.
Doppelkoeper
Effektloser
Koeper mit gleich viel Kette und Schuss auf jeder Seite.
Double Arcuate
(Engl.: Doppelschwingen).
Geschuetztes Levi`s- Markenkennzeichen, das in der doppelten Ziernaht auf
der Levi`s- Gesaeßtasche auftaucht. Symbolisch für die Schwingen des
amerikanischen Adlers.
Double
Dyed Denim
Denim, desse Kettfaeden 12
bis 16 mal statt sechs bis acht mal ins Farbbad
getaucht wurden, um die Farbe zu intensivieren. Effekt auch durch
staerkeres Faerbebad.
Double- Ring Denim
Denimgewebe, bei denen sowohl Kette als auch Schuss aus
Ring- Spun- Garn besteht. Das Gewebe hat einen
sehr weichen Griff. Eine andere Bezeichnung hierfuer ist
RING- RING.
Double Stone Washed
Die Jeans wird laenger als beim
Stone washed- Verfahren gewaschen
Drawning
Phase der Denim Herstellung.
Baumwollfasern werden ueber mehrere Walzen gefuehrt, bis sie so
gleichmaeßig geordnet sind, dass sie zu Garn versponnen werden können.
Dreher- Gewebe
(engl. Leno)
Beim echten Dreher umschlingt ein Kettfaden (Dreherfaden) den benachbarten
Kettfaden (Stehfaden). Der Dreherfaden wird zusaetzlich in ein zweites,
das sogenannte Drehergeschirr eingezogen, das seine Lage zwischen den
einzelnen Schusseintraegen zum Stehfaden veraendert. Der Shuss wird
schiebefest verankert.
Drill
Ein durch die gezwirnte Kette besonders dichtes
und somit strapazierfaehiges Gewebe.
Drucken
Das Gewebe wird gefaerbt, anschließend wird ein
Muster ein- oder zweiseitig aufgedruckt.
Dufflecoat
Ein sportlicher Kurzmantel mit großen, aufgesetzten Taschen und
Kapuze.
Dungarees
Jeansaehnliche Denim- Hosen, urspruenglich aus
einem groben, indischen Denim- Gewebe – „dungri“ –
gefertigt.
Dyeing
Ein Faerbeprozess der Denim- Herstellung. Naturfarbenes
Kettgarn wird in Indigo- Farbbaender mehrfach
eingetaucht. Bei jedem Eintauchen oxidiert das Garn und wechselt so die
Farbe von Gelb zu Grün zu Blau.
Seitenanfang
Easy Fit
Siehe Comfort Fit
Eco Denim
Ein Begriff, der durch Einsatz
umweltschonender Faerbe- und Recycling- Techniken
gepraegt worden ist. So werden u.a. Indigo- Substanzen nach dem
Faerben von Denim gefiltert und zur erneuten
Verwendung aufbereitet.
Ecru
Ist eine Basic- Farbe – ungefaerbter,
naturweißer Denim.
Elastizität
Beschreibt die Faehigkeit eines Materials nach
einer Verformung wieder die alte Form anzunehmen.
Entschlichtung
Das Schlichten mindert die Farbaufnahme
besonders bei Color Denim, ist für den
Webvorgang aber notwendig. Nach den Weben wird das Gewebe in einer Art
Waschvorgang durch spezielle Loesungsmittel entschlichtet.
Enzyme Wash
Die dem Waschvorgang beigefügten Enzyme loesen
Farbpartikel aus gefaerbten Geweben. Der biologische Waschprozess
verursacht weniger Abfall als mechanisches Stonen, erzielt aber
vergleichbare Ergebnisse und macht das Gewebe gleichzeitig geschmeidiger.
Seitenanfang
Faded
Abnutzung, Waschen oder kuenstliches
Bleichen und Stonewashing ergibt einen Denim von hellerer blauer Farbe.
Fadendichte
Die Anzahl der Kett- oder Schussfaeden auf einer
bestimmten Flaeche.
Fancy Cord
Cordgewebe mit Wechselrippe
(breit/schmal) oder schachbrettartig versetzten Rippen.
Farbechtheit
Unter Farbechtheit versteht man die
Widerstandsfaehigkeit von Faerbungen gegenueber unterschiedlichen
Einwirkungen. Der Grad der gewuenschten
Farbechtheit richtet sich nach der Art der Beanspruchung und der
Verwendung.
Farbidentitaet
Farbidentität von unterschiedlichen Artikeln ist
nur bei gemeinsamem Zuschnitt gegeben.
Faerben
Bearbeiten von Garnen oder Stoffen mit Hilfe
natuerlicher oder kuenstlicher Farbstoffe.
Siehe: Dyeing
Faser
Sammelbezeichnung für feine Gebilde in
unterschiedlicher Laenge, die zu Garn versponnen werden koennen.
Unterschieden werden Naturfasern und
Chemiefasern.
Faserlage
Eine enge Faserlage macht das Gewebe glatter.
Faserlänge
Je länger eine Baumwollfaser ist, desto feiner ist sie und kann zur
Herstellung feiner Garne eingesetzt werden.
Fashion
Englischer Ausdruck für Mode
Fashion
Jeans
Allgemeine Bezeichnung für alle Jeansarten die
nicht „basic“ sind.
Feinripp (1x1 Rib)
Ripp- oder Rechts-Rechts- Waren sind doppelflaechige
Strickwaren. Beide Warenseiten weisen rechte und linke Maschen auf. Im
gleichen Maschenstaebchen treten jedoch immer nur rechte oder nur linke
Maschen auf. Rippwaren sind besonders dehnfähig und werden deshalb
gerne als Randabschluß oder Buendchen verwendet.
Fil à Fil
(engl. End on End)
Gewebe in Leinwandbindung L 1/1 oder
Koeper 2/2, das eine spezielle Musterung durch
abwechelnd verwebte helle und dunkle Garne in Kett- und Schussrichtung
erhaelt. Hierbei zeigt sich, dass mit einfacher Webeinrichtung und damit
kostenguenstig eine interessante Optik in Warenbild entstehen kann.
Siehe
Pfeffer und Salz.
Finewave
Denim
Ist feiner gewebt als der typische Blue Denim, es wird duennes Garn
für Kette und Schuss verwendet. Sein Geweicht betraegt bis zu 11 o.z.
Finishes
Endbehandlung von Geweben oder von Teilen.
Finishing
Ein Prozess der Denim- Herstellung bei der Fusseln entfernt und lose
Faser mit der Flamme (Senger) abgebrannt werden. Danach durchlaeuft das
Gewebe ein Appreturbad und wird anschließend gewalzt. Auf exakte Breite
gebracht wird es abschließend mit Hilfe von Dampf getrocknet.
Fit
Beschreibt die Passform,
umgangssprachlich im Jeans- Bereich.
Fischgrat (engl. Heringbone)
Man versteht darunter eine streifenweise Gewebemusterung in einer
abgesetzten Koeperbindung mit wechselnder Gratrichtung.
Five Pocket
Basic- Jeans mit fuenf
Taschen. Die fuenfte Tasche in der vorderen rechten Tasche wird als
Watch- oder Coin- Pocket bezeichnet.
Flachgewebe
Gewebe mit einer flachen und glatten
Oberflaechenstruktur, z.B. Denim,
Canvas oder Popeline – siehe
Flats.
Flachs
Leinengewaechs, die Fasern können zur
Herstellung von Geweben - Leinen - verwand
werden.
Flanell
(engl. Brushed Cotton)
Sammelbegriff fuer alle einseitig oder beidseitig gerauhtes Gewebe. F lanell
ist gekennzeichnet durch weichen Griff und einen deutlichen Flor, der nur
so angewalkt ist, dass das Bindungsbild noch zu sehen ist.
Flag
Kleine, meist an der Gesäßtasche eingenaehte
Flagge mit Namenszug der Marke. Eine andere Bezeichnung ist Tab.
Flared
Jeans
Ein anderer Ausdruck fuer
Bell Bottom – Jeans mit ausgestellter Fußweite.
Flats
Sammelbegriff für unstrukturierte Stoffe mit
flachem Warenbild, mit kerniger oder weicher Ausruestung –
Flachgewebe.
Fleece
Material, meist aus Polyester, mit gerauhter
Oberflaeche, das sich besonders in den Winterkollektionen der Activewear
unentbehrlich gemacht hat. Weitere Pluspunkte: Weich, leicht und
wasserabstoßend.
Flockprint
Aufbringen von Klebemitteln und
anschließendem Bedrucken wird eine samtartige, plastische Musterung
erreicht.
Flor
Unterschiedliche Bedeutung:
1-
Allgemeine Bezeichnung für duenne Gewebe.
2-
Die von der Gewebeoberseite abstehende
Faserschicht z.B. bei Samt (Faserflor)
3-
Die Gesamtheit der eingebundenen Fadenstuecke
(Noppen) eines Gewebes. Aufgeschnittenen Fadenflor bezeichnet man als
Schnittflor.
Flottung
Bindungstechnischer Begriff – Fadenflottungen
entstehen dadurch, dass Kett- oder Schussfaeden mehrmals nicht abgebunden
werden und dadurch frei auf oder im Gewebe liegen.
Fox Fibre
Faser aus farbig gewachsener Baumwolle,
Ergebnis von genetischen Kreuzungen.
French Cut
Sehr enge Girls- Jeans, als zweite Haute
bezeichnet.
Frotté
Kleiderstoff mit einer unebenen Oberfläche,
erzielt durch Effektzwirne, die abwechselnd kleine Knötchen und Schlingen
enthalten.
Futterware (Single Jersey Inley)
Eine einflaechige, meist rundgewirkte Maschenware, bei der
zusätzlich ein weicher Futterfaden so eingebunden ist, dass er durch einen
Deckfaden auf der Vorderseite unsichtbar bleibt. Fertgwaren zeigen auf
einer Warenseite rechte Maschen und können auf der Rückseite stark gerauht
sein
Seitenanfang
Gabardine
Sehr dichtes, feinfaediges Baumwollgewebe mit ausgepraegter Steilkoeperwirkung
auf der V orderseite. Diese wird beim
Bindungsgabardine durch eine abgeleitete Koeper- oder eine mehrbindinge
Atlasbindung erzielt, beim Stellungsgabardine durch eine Koeperbindung
2/2. Je hoeher hier die Kettdichte, desto steiler wird der Grat. Wegen
seiner hohen Dichte wird dieses Gewebe vor allen Dingen bei Regen- und
Sportbekleidung eingesetzt.
Garment- Dyed
Siehe Stückfaerbung.
Garne
Viele Einzelfasern werden zu einem Garn
gedreht (spinnen).
Garnfärbung
Das Garn wird gefaerbt und für mehrfarbige
Zwirne eingesetzt.
Gaufré
Ein Gewebe mit feinen Praegemustern
(Gaufrage). Siehe z. B.:
Cruched Denim
Genua
Italienische Hafenstadt.
Genuacord
Cordgewebe mit 9-16 whales.
Gerade Hose
Eine Hosenform, die in der Huefte schmal
geschnitten und gerade verlaufende Hosenbeine hat.
Gerstenkorn (engl. Huckaback)
Eine grobkoernige Bindungsart, entstanden aus der L 1/1 Bindung durch
Einfuegen von Zusatzpunkten in der Weise, dass mehrfach kreuzende
Fadenflottierungen in Kette und Schuss entstehen. Die dadurch grobkoernige
Oberflaeche ist sehr saugfaehig und hat frottierende Wirkung.
Gewebe
Textiles Flaechengebilde aus zwei sich
kreuzenden Fadensystemen (Kette und Schuss, Warp and
Weft).
Gewichte
siehe Ounce
Gminder Cotton (engl. Etamine)
Markenname fuer einfarbige, leinwandbindige
Baumwollgewebe aus gezwirnten Garnen. Die Qualitaeten gliedern sich, je
nach Einstellung und Garnfeinheit, in fein, mittelfein und grob. In seiner
koernigen Struktur imitiert es Leinengewebe, bzw. das fruehere Gminder
Halblinnen.
Gradieren
Ist das nach erfolgter Schnittkonstruktion
schrittweise Verkleinern oder Vergroeßern der urspruenglichen
Ausgangsgroeße.
Grey Filling
Denim- Schussfaden, der aus ungefaerbten und
gefaerbten Baumwollfasern besteht.
Griff
Ist die, mittels Anfuehlen feststellbare Beschaffenheit eines Gewebes.
Groeßen
siehe Groeßenverleich und
INCH
Groeßenvergleich
Damen
|
D |
US |
Oberweite cm |
Taillenweite cm |
Hueftweite cm |
|
34 |
S |
78-81 |
62-64 |
86-89 |
|
36 |
S |
82-85 |
65-67 |
90-92 |
|
38 |
M |
86-89 |
68-71 |
93-96 |
|
40 |
M |
90-93 |
72-75 |
97-100 |
|
42 |
L |
94-97 |
76-79 |
101-104 |
|
44 |
L |
98-101 |
80-84 |
105-107 |
|
46 |
XL |
102-106 |
85-89 |
108-112 |
|
48 |
XXL |
107-112 |
90-94 |
113-117 |
|
50 |
|
113-118 |
95-100 |
118-123 |
Damenoberbekleidung international
|
D/NL |
B/F |
E |
GB |
I |
JP |
US |
|
34 |
38/34N |
40 |
8/30 |
36 |
9 |
6 |
|
36 |
40/36N |
42 |
10/32 |
38 |
11 |
8 |
|
38 |
42/38N |
44 |
12/34 |
40 |
13 |
10 |
|
40 |
44/40N |
46 |
14/36 |
42 |
15 |
12 |
|
42 |
46/42N |
48 |
16/38 |
44 |
17 |
14 |
|
44 |
48/44N |
50 |
18/40 |
46 |
19 |
16 |
Herren
|
D |
US |
Brustumfang cm |
Bundweite cm |
|
44 |
S |
86-89 |
75-78 |
|
46 |
S |
90-93 |
79-82 |
|
48 |
M |
94-97 |
83-86 |
|
50 |
M/L |
98-101 |
87-90 |
|
52 |
L |
102-106 |
91-94 |
|
54 |
XL |
106-109 |
95-99 |
|
56 |
XXL |
110-113 |
100-104 |
|
Herren/HaKa |
international |
|
|
D/B/E/F/I/NL |
GB/US |
JP |
|
46 |
36 |
M |
|
48 |
38 |
ML |
|
50 |
40 |
L |
|
52 |
42 |
LL |
|
54 |
44 |
XL |
|
56 |
46 |
|
|
58 |
48 |
|
|
Herren Hemden |
|
|
36 |
14 |
36 |
|
37 |
14 1/2 |
37 |
|
38 |
15 |
38 |
|
39 |
15 1/2 |
39 |
|
40 |
15 3/4 |
40 |
|
41 |
16 |
41 |
|
42 |
16 1/2 |
|
|
43 |
17 |
|
|
44 |
17 1/2 |
|
Schuhe
|
Herrenschuhe |
|
|
|
D/B/E/F/I/NL |
GB |
JP |
US |
|
40 |
7 |
26 |
7 1/2 |
|
41 |
7 1/2 |
26 1/2 |
8 |
|
42 |
8 |
27 |
8 1/2 |
|
43 |
9 |
27 1/2 |
9 1/2 |
|
44 |
10 |
28 |
10 1/2 |
|
45 |
11 |
|
11 |
|
46 |
12 |
|
11 1/2 |
|
|
|
|
|
|
Damenschuhe |
|
|
|
36 |
3 |
23 |
5 |
|
37 |
4 |
24 |
6 |
|
38 |
5 |
25 |
7 |
|
39 |
6 |
26 |
8 |
|
40 |
7 |
27 |
9 |
Seitenanfang
Hairy Denim
Die Oberflaeche des Denims wird nicht gesengt
und behaelt dadurch nach dem Waschen ihr haariges Aussehen. Siehe
Finnisching
Haka
Von Herren- Knabenkonfektion – heute
Sammelbegriff für Herrenoberbekleidung.
Hanf
Die Faserbuendel des Faserhanfes (Lat.:
Cannabis saitva ssp. Culta) werden zur Herstellung von Bekleidung genutzt.
Faserlaenge bis zu drei Meter von gelblich- weißer Farbe. Bleichen ist
moeglich, Reißfestigkeit und Wasseraufnahme sehr hoch, geringe
Elastizitaet. Bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. Verwendeten die Chinesen
Hanf zur Herstellung von Bekleidung.
Hang Tag
In Form, Groeße und Farbe unterschiedliche
Anhaenger werden vom Hersteller an der Jeans befestigt um zusätzlich über
die Marke zu Informieren.
Heavywight Denim
Bezeichnung für besonders schwere Denim- Ware
mit einem Gewicht von etwa 14 bis 16 o.z. pro quadrat: INCH
Henkelpluesch (Single Jersey Terry)
Kann in Wirktechnik in feiner Ausführung und in groeberer
Ausfuehrung auf Strickmaschinen (Rundstrick) hergestellt werden. Die
Maschinen werden mit speziellen Plueschplatinen besetzt, die aus dem
Grund- bzw. Plueschfaden verschieden lange Schleifen bilden. Der
Plueschfaden wird als Masche eingebunden. Die Grundmasche bildet die
Warenrueckseite, die Schlinge die Warenvorderseite.
Hot Pants
„Heiße Hoeschen“ – besonders knappe Shorts
für Girls. Ein Beispiel für die enge Verknüpfung zwischen Modedesign und
Sexapeal.
Hyperwasched
Waschverfahren mit besonders starken
Ausfaerbeeffekten und Optiken.
Seitenanfang
Impraegnieren
Das Gewebe mit einem Schutzmittel gegen
Feuchtigkeit und Zerfall durchtraenken.
INCH
Jeans werden hauptsächlich in amerikanischen
Inchgrößen angeboten. Ein Inch entspricht exakt 2,54 Zentimetern.
Bundweite (engl. waist) und Schrittlänge (engl. inseam) bestimmen die
Größe. Eine Jeans in Größe 32/30 passt einem Verbraucher mit Bundweite 32
und Schrittlänge 30 inch. Gemessen wird die Länge an den Innenseiten vom
Saum bis zum Schritt. Daher der Name Schrittlänge. Das Angebot für
Erwachsenen-Jeans beginnt in der Regel bei einer Bundweite von 27 inch und
endet bei 40 inch. Darüber hinaus bieten einige Marken Sondergrößen von 42
bis 60 inch an. Welche Inch-Größe entspricht der deutschen
Konfektionsgröße? Wenn Kunden fragen, helfen nachfolgende Tabellen:
Herrengrößen siehe auch
Groeßenvergleich
Pro Bundweite stehen Hosen in verschiedenen Längen zur Verfügung.
Das Herren-Längen-Sortiment beginnt meistens bei 30 inch und geht über 32,
34 bis zu 36 inch.
|
|
Konfektionsgröße |
Inch-Größe |
|
|
|
|
|
|
|
40 |
|
28/30 |
|
|
42 |
|
29/30 |
|
|
43 |
|
30/30 |
|
Normale
|
44 |
|
30/30 |
|
Größen |
46 |
|
32/32 |
|
|
48 |
|
33/32 |
|
|
50 |
|
34/32 |
|
|
52 |
|
36/34 |
|
|
54 |
|
38/34 |
|
|
56 |
|
40/34 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
88 |
|
29/32 |
|
Schlanke |
90 |
|
30/34 |
|
Größen |
94 |
|
31/34 |
|
|
98 |
|
33/34 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
23 |
|
33/30 |
|
|
24 |
|
35/30 |
|
Untersetzte |
25 |
|
36/30 |
|
Größen |
26 |
|
38/32 |
|
|
27 |
|
40/32 |
Damengrößen
siehe auch Groeßenverleich
Häufig werden Damen-Jeans in deutschen Konfektionsgrößen angeboten. Meist
ab Größe 34 beginnend, geht es in Zweiersprüngen gestaffelt bis Größe 46.
Alle relevanten Körpermaße für einen bestimmten Artikel sind in diesem
System fest vorgegeben.
Die Ausnahme liegt hier bei unseren Jeans: Es werden pro deutscher Größe
unterschiedliche Schrittlängen zur Verfügung gestellt, die in der Regel
aber in inch angegeben wurden. Üblicherweise beginnt man im Damensegment
meist bei Länge 28 inch und bietet weitere Artikel im Zweierschritt, also
in 28, 30, 32, und 34 inch an. Doch viele Marken bieten auch Längen in
ungeraden Größen von etwa 27, 29 bis z.B. 33 (entspricht der Zwischengröße
42/44) an.
|
Konfektions- |
|
Inch |
|
größe |
|
Größe |
|
|
|
|
|
34 |
|
26 |
|
36 |
|
28 |
|
38 |
|
29 |
|
40 |
|
31 |
|
42 |
|
32 |
|
44 |
|
34 |
|
46 |
|
36 |
Kindergrößen
Das US-Größensystem für Kinderjeans arbeitet mit Alterszahlen von 2 bis 16
in durchgehender Nummerierung.
Demgegenüber sind deutsche Kindergrößen an die Körpermaße (Größe)
angelehnt. Hier werden Zahlen beginnend etwa mit 92 im Sechser-Sprung bis
176 cm angeboten. Die Größe 188 gibt es seltener.
|
Deutsche
|
|
Amerikanische
|
|
Kindergröße |
|
Jeansgröße |
|
|
|
|
|
92 |
|
2 |
|
98 |
|
3 |
|
104 |
|
4 |
|
110 |
|
5 |
|
116 |
|
6 |
|
122 |
|
7 |
|
128 |
|
8 |
|
134 |
|
9 |
|
140 |
|
10 |
|
146 |
|
11 |
|
152 |
|
12 |
|
158 |
|
13 |
|
164 |
|
14 |
|
170 |
|
15 |
|
176 |
|
16 |
Indigo
Tief dunkelblauer Farbstoff der aus den
Blaettern der Indigopflanze gewonnen wird. Die Pflanze stammt
urspruenglich aus Ostindien, China und Suedamerika. Der aelteste
organische Farbstoff wird traditionell zum Faerben (Dyeing)
von Denim verwendet und bleicht allmaehlich auf
natuerliche Weise aus. In China und Aegypten war Indigo bereits 2500 v.
Chr. Bekannt, galt zu der Zeit jedoch als Gift und Zaubermittel. 1897
wurde der erste chemisch gewonnene Indigo angeboten. Seit 1900 wird in
Deutschland kein Naturindigo mehr eingefuehrt. Heute wird die Farbsubstanz
auf chemischem Wege hergestellt. Die erste kuenstliche Herstellung des
Indigo- Blaus gelang 1878 Adolf von Baeyer.
Interlock
Eine der wichtigsten Bindungsarten für die Oberbekleidung und die
Unterwäsche ist Interlock; wird in abgewandelter Form auch als
Kreuzschlauch bezeichnet. Interlock ist die Kombination zweier 1/1
Rippenwaren. Auf beiden Warenseiten sind nur rechte Maschen sichtbar, weil
sich die linken Seiten der Maschen alle im Innern des Gestricks befinden.
Ware ist dehnbar
Seitenanfang
Jacquard
Zumeist ornamental oder floral gemustert mit Atlasgrund
und seidigem Glanz. Durch den Kontrast von Kett- und
Schussatlas und durch die unterschiedliche Lichtreflektion heben sich
die Motive sehr deutlich vom Fond ab. Die Musterungsmoeglichkeit laesst
auch sehr große Rapporte zu.
Sammelbezeichnung für Bindungsbilder mit
großer Flaeche. Sie entstehen beim Weben, indem jeder Kettfaden einzeln
angehoben wird. Jeder Maschenbildungsvorgang kann einzeln angegeben
werden. Jacquards weisen auf der linken Gewebeseite keine Fadenflottung
auf. Nach J.M. Jaquard benannt, der Ende de 18. Jahrhunderts eine
Webmaschine erfand, die größere Produktion dieser aufwendigen Webqualität
ermoeglichte.
Jacquard Matratzendrell
(engl. Mattress Ticking)
Kraeftiges Jacquardgewebe auf 8-bindigem Atlasgrund aus Baumwolle mit
licht- und saeureechter Faerbung als Ueberzug fuer Matratzen.
Jeans
Sind in klassischem Sinne legere Hosen aus
schwerem Indigo- Denim mit fünf Taschen, sechs Nieten, auffallender
Steppnaht (Stitching), fuenf bis sieben Guertelschlaufen und einem Knopf-
oder Reißverschluss.
Typisches Zubehör:
* Button
* Button Fly
* Zip Fly (Reissverschluß)
* Coin Pocket
* Flag
* Hang Tag
Jeans Wear
Oberbegriff für eine legere Bekleidungsrichtung um das Thema
Jeans. Dominant sind Stoffe aus Denim und anderen Geweben in Koeper- oder
Leinwandbindung. Jacken und Hemden, Roecke, Blusen, Latzhosen oder Shorts
sind typisch jeansmaeßig verarbeitet – etwa mit Doppelnaehten oder Nieten.
Jersey
Feinmaschige Maschenware für Oberbekleidung in Single oder
Double- Qualitaeten.
Jumper
Locker und gerade fallendes hueftlanges pulloverartiges
Oberteil zum Schluepfen.
Seitnanfang
Kaeseleinen (engl.
Cheesecloth)
Luftig locker eingestelltes Gewebe L1/1. Das Rohgewebe hat geringe
Schiebefestigkeit, deswegen wird versucht, durch eine besondere Appretur,
dass heisst durch Verkleben der einzelnen Faeden, eine gewisse Stabilitaet
zu erreichen. Die flammenartige Verdickung der Garne soll dem Stoff
Leinencharakter geben.
Kalandern
Dem Gewebe ein geschlosseneres, geschmeidigeres und
glaenzenderes Aussehen verleihen
Karotte
Bezeichnet eine Passform. Gesaeßweiter Schnitt, die
Hosenbeine werden zum Knöchel hin enger. Im Jeans- Bereich ist diese
Passform auch als „Comfort Fit“ bekannt
Kattun
Leichte bis mittelschwere Gewebe, meist bedruckt
oder gefaerbt.
Kettatlas (engl.
Satin)
Die Atlasbindung hat als dritte Grundbindung eine Reihe von Eigenheiten,
die sich alle aus der Bedingung ergeben, dass sich niemals zwei
Bindungspunkte beruehren duerfen, weder ueber Eck noch seitlich. Niemals
zeigen rechte und linke Warenseite das gleich Struktutmuster zeigen.
Atlasgewebe haben stets Fadenflottungen ueber mindestens vier Faeden.
Unregelmaessige Atlasbindungen lassen keinen Rapport erkennen. Der Atlas
ist stets entweder ein Kett- oder ein Schussatlas.
Kettenwirkware (Warp Knit)
Im Gegensatz zur Strickmaschine, bei der eine Maschenreihe jeweils von
einem Fadengebildet wird, der von allen Nadeln verstrickt wird, werden bei
der Kettenwirkmaschine die Faeden senkrecht zugefügt, d.h. jede Nadel
verstrickt einen anderen Faden. Durch seitliches Verlegen der Faeden
werden die einzelnen Maschenstaebchen miteinander verbunden.
Kettgarn
Faeden, die im Gewebe laengs verlaufen.
Kettkoeper
Sind Koeper bei denen die Kettfaeden auf der
Gewebeoberseite flotten. Sie werden für stark beanspruchte Gewebe wie
Gabardine oder Denim eingesetzt.
Khakis
Mit Khakis bezeichnet Hosen im Stil der britischen Kolonialzeit. 1816
soll der im indischen Punjab stationierte englische Leutnant Barry Lumsden
seinen Uniformrock aus Filz gegen eine Jacke und Hose aus 100-prozentiger
Baumwolle eingetauscht haben. Einem Rat von Einheimischen folgend, faerbte
er seine neue Uniform mit Teeblättern ein, die dadurch eine gelbbraune
Farbe annahmen. Man nannte sie Khaki. Khaki ist das Hindu-Wort für Staub.
Lumbsen gilt als Erfinder der Khakis. Er liess die Herstellungsformel für
die Farbe 1881 in Manchester patentieren. Khakibekleidung gelangte später
von Indien nach Afrika. Hier wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts als
Schutzkleidung auf Safaris getragen.
Knautschlack
Ist ein Baumwollgrundgewebe mit synthetischer
Beschichtung, die lackartig aussieht.
Kloeppelspitzen- Galon (Cluny Lace)
Kloeppelspitzen werden handgearbeitet oder mit Hilfe von Maschinen
taeuschen echt nachgearbeitet. Kloeppelspitze entsteht durch
mustermaessiges Kreuzen oder Zusammendrehen von kraeftigen Zwirnen. Es
wird auch auf Tuell- Filetgrund gearbeitet. Galons koennen in
verschiedenen Breiten als Besatz gearbeitet werden.
Koeper (engl. Twill)
Sammelbegriff fuer alle koeperbindigen Gewebe, die man an dem auffallenden
Diagonalgrat erkennt. Es handelt sich bei diesem Gewebe um die
Grundbindungsart mit flottierenden Faeden, wobei die schraeg nebeneinander
angeortneten Bindungspunkte den diagonal verlaufenden Grat bilden. Man
unterscheidet ein- und gleichseitige, schmale und breite, Ein- und
Mehrgratkoeper. Alle einseitigen Koeper koennen Kett- oder Schusskoeper
sein.
Konfektionsgroeßen
siehe INCH und
Groeßenvergleich
Kreuzkoeper
(engl.
Broken Twill)
Eine kraeftige Baumwollware in Kettkreuzkoeperbindung hergestellt. Das
Gewebe hat eine enorme Schiebefestigkeit und zeichnet sich durch einen
besonders vollen Griff aus.
Krumpfen
Vorwegnahme des Einlaufens von Textilien. Siehe
Shrink
Kulierware
(Franz.) Wirkware.
Seitenanfang
Label
Englisch = Schutzmarke. Deshalb aus dem
englischen eingedeutschte alternative Bezeichnung für das Wort Marke.
Lambswool
Weicher, sehr feiner aber wenig feste Wolle
von der Erstschur des Lammes.
Laminat
Beschichtete, schaumstoffkaschierte Stoffe,
die nicht durch Kleber sondern durch Schaumstoffe verbunden (kaschiert)
werden.
Latex
Milchsaft der aus Tropenpflanzen gewonnen und
dem die darin enthaltene Kautschuksubstanz durch Trocknen entzogen wird.
Kautschuk bildet das Ausgangsmaterial für für Gummifaeden und Gummi.
Leather Tag
Ist Bestandteil einer Markenjeans und wird
bei hochwertigen Jeans als Etikett auf der Rueckseite am Bund befestigt.
Dabei kann der Guertel durchgezogen werden. Stellt in der Regel das
Markezeichen dar, das in früheren Zeiten auf dem Lederetikett eingebrannt
wurde.
Leder
Haut von Tieren. Wird durch unterschiedliche
Gerbverfahren dauerhaft haltbar und fuer die Konfektion verwertbar
gemacht. Die natuerliche Faeulnisbildung tritt nicht auf.
Left Hand
Bezeichnung die die Diagonale des
Denim- Gewebes angibt, hier verlaeuft sie von rechts
unten nach links oben. Dies verleiht dem Denim nach dem Waschen einen sehr
weichen Griff. Left Hand- Denim ist jedoch aufwendiger zu produzieren.
Leibhoehe
Schnitttechnisch: Maß vom Schritt bis zur
Taille. Die Leibhoehe kann einerseits von funktionalen Aspekten abhaengen
– großer Bauchumfang macht z.B. Hosen mit niedriger Leibhoehe
interessant. Andererseits wird sie vom aktuellen Modetrend (Siebziger-
Jahre- Stil) bestimmt.
Leinen
Aus dem Stengelbast des Lein (auch
Flachs genannt) gewonnene Faser mit einem noppigen
Gewebe. Hohe Festigkeit, besonders in nassem Zustand.
Leinwandbindung
(Baumwolle, Leinen) oder auch Tuchbindung, ist
die einfachste Fadenverflechtung. Die Fadenverkreuzungen wechseln von
Faden zu Faden. Beispiele sind Popeline und
Batist.
Lengths
Die Längen (lengths) von Jeans werden vom
Schritt bis zum Saum an der Innennaht genommen. Die Normalmaße reichen von
20 Inches bis 38 Inches.
Lifestyle
(Engl.) Lebensstil. Drückt auch das Lebensgefühl
aus.
Lochstickerei (Broderie
Anglaise)
Bei dieser Art von Stickerei bilden Lochmotive den gewünschten
Mustereffekt. Zunächst wird ein rohes Grundgewebe (hier feinfaediger
Batist in L1/1 Bindung) in eine Großstickmaschine eingespannt. Danach
werden mit Rohzwirn die Lochkonturen eingestickt, dann mit Bohrern gebohrt
und anschließend mit einem festen Stich (Plattstich) umstickt bzw.
eingefasst. Erst durch Gasieren (Abbrennen von abstehenden Faserhärchen)
wird die gestickte Ufassung sauber und glatt.
Logo
Bild- Schriftzeichen einer Marke. Ist
warenzeichenrechtlich geschützt, wenn auf den Namen ein hochgestelltes in
einem Kreis eingeschlossenes `R´ folgt.
Logoprints
Drucke eines Markezeichens auf
Bekleidungsartikeln, die zur Steigerung des Bekanntheitsgrades mal größer
mal kleiner, auch in verschiedener Zahl und Häufung z.B. auf T-Shrts und
Sweats oder bei Sporttrikots zu finden.
Loom
Webstuhl zur Herstellung von Stoffen siehe:
Webstuhl.
Loose- Fit
Weite Passform der Jeans.
Lycra
Hochwertige Elastanfaser. Geschützter Name der
Firma Du Pont. Lycra ist ein gummielastisches, verklebtes Endlosgarn –
nicht verwechseln mit Stretch.
Seitenanfang
Mako
Sammelbegriff für hochwertige oberägyptische
Baumwolle mit langen Fasern.
Mako-Einschuette (engl. Downproof Batiste)
Aus besonders feiner, gleichmaessiger, langstapeliger und gekaemmter
Baumwolle. Besondere Ausruestung: feder- und daunendicht. Roh oder
gefaerbt.
Makotuch
Sehr feine Gewebe in
Leinwandbindung aus Mako- Baumwolle.
Mangeln
Walzen der Gewebe. Die Ware wird glatter und
erhält leichten Glanz
Maschenware
Textilien (Wirkware oder auch Strickwaren), bei denen eine
Fadenschleife in eine andere hineingeschlungen ist.
Matratzen-Drell (engl. Ticking)
Schwergewebe in Koeper- und besonders in
Fischgratbindung, ebenso in Satin- oder
Jacquardbindung, aus Baumwolle, Leinen oder
Halbleinen.
Matratzendrell
Jacquard (engl. Mattress Ticking)
Kraeftiges Jacquardgewebe auf 8-bindigem Atlasgrund aus Baumwolle mit
licht- und saeureechter Faerbung als Ueberzug fuer Matratzen.
Melange
(Melierte Garne) Fasern verschiedener Färbung
werden miteinander versponnen.
Merzerisieren
Veredelung von Baumwolle mittels Natronlauge
Military-Pant
oder Battle Pant
Hosenform wie sie im Militaer- Bereich getragen wird. Typisch
sind Ballontaschen an den Oberschenkelaußenseiten. Der Einsatz von
Camouflage- Drucken verstaerkt die Military- Richtung.
Mill Wash
Veredelungsverfahren von Baumwollstoffen. Es ist
das einzige Waschverfahren, bei dem der Stoff als Meterware vom
Stoffhersteller vorgewaschen wird
Mikrofasern
Ultrafeine Chemiefasern,
deren Herstellung schwierig und aufwendig ist. Die Fasern sind in der
Regel aus Polyester oder Polyacryl. Die daraus hergestellten Gewebe haben
wind- und wasserabweisende Eigenschaften. Kleidungsstücke aus Mikrofaser
sind federleicht und weich.
Mischgewebe
Material aus zwei oder mehreren Faserfamilien.
Man unterscheidet Mischungen aus Naturfasern, Mischungen aus Kunstfasern
oder Mischungen aus Natur- und Kunstfasern. In der Regel definiert der
Verwebdungszweck die Mischung.
Moleskin
Moleskin ist ein schweres Schussatlas-Gewebe.
Dieser Baumwollstoff ist manchmal mit einem Unterschuss verstaerkt. Die
linke Seite hat eine gerauhte bzw. geschmirgelte Decke im Charakter einer
Wildlederimitation.
Mother Cotton
Qualitativ hochwertige Baumwolle, die nicht
verarbeitet, sondern als Saatgut (Mutter) benutzt wird.
Mull (engl. Gauze)
Hochporoeses, leinwandbindiges Baumwollgewebe. Die Fadendicht ist mitunter
so gering, dass die Summe von Kett- und Schussfaeden auf den qcm als
Qualitaetszahl genuegt. Verwendung als Verbandsstoff, fuer Windeln sowie
in Broché-Musterung als Punkt- und Tupfenmull fuer Vorhaenge.
Multicolor
Eine allgemeine Bezeichnung für die Verwendung
von verschiedenen Garnen in Kette und Schuss oder melierten Garnen
(Melange) bei Oberteilen. Dadurch wirken die Teile beim Betrachten
einfarbig – siehe BICOLOR.
Seitananfang
Naht
Einzelne Teile eines Bekleidungsstückes werden
mit Fäden in den unterschiedlichsten Arten verbunden oder verziert.
Nappaleder
Glattleder, meist aus den Häuten vom Kalb , vom
Rind oder auch von Ziegen.
Natural
Bezeichnung für einen
Ring- Ring Denim mit natürlichen unebenen Kett- und Schussfäden.
Naturfasern
Sind alle Faserstoffe, die in der Natur
vorkommen. Dies können tierische, pflanzliche oder mineralische Fasern
sein.
N. E.
Ist im Denim- Bereich eine Abkürzung für `Number
Englisch´ und gibt die Garnstärke an. Je kleiner die Nummer, desto docker
das Garn zum Beispiel schwere Denims von 7,5 bis 12,0
Nessel (Rohnessel) (engl. Greycloth)
Sammelbegriff für leinwandbindige Gewebe direkt vom Webstuhl aus einfachen
Baumwollgarnen, bei verschiedener Feinheit und Fadendichte. Grundware
eignet sich zum Bleichen, Faerben und Bedrucken.
Die drei Grundqualitaeten in aufsteigender Feinheit des Gewebeaufbaus
sind:
*Cretonne
*Renforcé
*Calico (Kattun)
Nicky-Pluesch (Plush/Velour)
Ist geschorener
Henkelplüsch. – Die Rohware wurde in der Ausruestung einen
Scherprozess unterworfen, dabei werden die Henkel (Schlingen)
aufgeschnitten, wodurch ein samtartiges Bild entsteht. Die Ware hat die
Elastizitaet des Jerseys.
Nieten
Ursprünglich funktionelle Metallteile (Ösen,
Druckknöpfe), heute zierendes Beiwerk insbesondere an Jeans.
Nietenhose
Deutscher Ausdruck für Jeans in den 50er und
60er Jahren.
Nubuk
Feine Leichtleder mit samtiger Oberfläche. Das
Leder wird auf der Narbenseite geschliffen.
Nylon
Gattungsbegriff für eine haltbare synthetische
Textilfaser (Chemiefaser), die in einem
Schmelzspinnverfahren hergestellt wird. Nylonfasern sind in hohem Grade
reiß- und scheuerfest.
Seitenanfang
Oekologie
Schon bei der Auswahl von Baumwolle achtet man
verstärkt auf pestizidarmen Anbau. Pestizide werden hauptsächlich zur
Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Zu hohe Rückstände lassen sich noch in
fertiger Bekleidung nachweisen.
Bei Produktion und Ausrüstung von Bekleidung wurden früher bedenkenlos
Chemikalien wie Formaldehyde, Chlor und Kunstharze eingesetzt. Heute geht
man verantwortungsbewusster damit um. Man setzt Alternativverfahren ein
oder hält den Einsatz von Chemie unter der Unbedenklichkeitsgrenze.
Oeko-Tex Standart
Immer öfter entspricht Bekleidung dem von unabhängigen
Forschungsinstituten entwickelten international festgesetzten
Öko-Tex-Standart. Er bietet Gewähr für ökologische Verträglichkeit. Nach
den Richtlinien des Öko-Tex Standards 100 darf der Anteil von Formaldehyd,
Pestiziden und Schwermetallen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten.
Darüber hinaus werden der pH-Wert, die Schweiß- und Wasserechtheit
ermittelt.
O. E.
siehe Open- End.
Oldblue Washed
Die Jeans erhält durch die Beigabe
umweltschonender Mittel beim Stone- Waschgang
einen Gelbstich
One- Wash
Die Jeans wird ohne chemische Zusätze einmal
gewaschen, die Farbe ist daher meist tief dunkelblau. Bei dieser Waschart
läuft sie um eine vorausberechnete Größe ein – siehe auch Kapitel: Die
Veredelung.
Open- End
Abkürzung = O.E. – ein Spinnverfahren auf
Rotorspinnmaschinen. Das Verfahren ist heute Standard
Optische Aufheller
Eine farblose, fluoreszierende Substanz,
mit der der gelbliche Faserstoff einer Chemiefaser überzogen wird. Er
wirkt dadurch für das menschliche Auge weißer.
Organdy
Feinstes Baumwollgewebe, leinwandbindig. Durch besondere Ausruestung
permanent steif, transparent, wird gefaerbt, bedruckt und bestickt
angeboten.
Originals
Marken oder Artikel einer Marke, die Geschichte
machten und den Modemarkt entscheidend beeinflussten. Beispiele in der
Jeanswear: Levi`s 501, Lee- Rider- Jacket, Wrangler 13 MWZ.
Ounce
Die Gewichtsbezeichnung „ounce per square yard“
kommt von den amerikanischen Webereien. Die Gewichte der Denimgewebe
werden nach dem Web- und Ausruestungsprozess festgestellt.
1 ounce (o.z.) = 28,35 Gramm
1 yard (yd) = 0,9144 Meter
1 square yard = 0,8361 m²
Eine Jeans mit dem ueblichen Gewicht von 14,5 oz wiegt bei einem Verbrauch
von 1,25 m Stoff mit Zutaten bzw. Ausruestung ungefaehr ein Kilo.
Die hohe Strapazierfaehigkeit des Denimgewebes wird durch die
einzigartigen Gewichte mit der entsprechend hohen Fadendichte erreicht.
Beispiele der Gewichte bei einer Stoffbreite von 1,50 m:
|
Ounce
Square yard |
Gramm
pro m² |
Gramm
lfd. Meter |
|
6,0 |
203 |
304 |
|
7,0 |
237 |
355 |
|
10,0 |
339 |
508 |
|
10,5 |
355 |
533 |
|
11,0 |
373 |
559 |
|
11,25 |
380 |
570 |
|
11,5 |
389 |
583 |
|
12,0 |
407 |
610 |
|
12,5 |
423 |
634 |
|
13,5 |
440 |
660 |
|
14,0 |
475 |
712 |
|
14,25 |
484 |
725 |
|
14,5 |
492 |
738 |
|
15,0 |
508 |
761 |
|
15,25 |
516 |
774 |
|
15,5 |
524 |
787 |
Outdoor- Bekleidung
Bezeichnung für bequeme und nützliche
Freizeitbekleidung. Im engeren Sinne Schutzbekleidung gegen Wind, Kälte,
Regen (Outdoor = draußen).
Outfit
Komplettes Bekleidungs- Set, das für einen
speziellen Zweck oder zu besonderen Anlässen getragen wird. Outfits dienen
auch zur Klassifizierung bestimmter Zielgruppen in der Werbung. Im
Bekleidungsmark ist die zielgruppenspezifische Präsentation von Outfits
wichtig.
Outseam
Bezeichnet die Außennaht des Hosenbeines.
Overall
Ursprüngliche Arbeitsbekleidung. Weiter,
ungeteilter Schutzanzug oder Latzhose, die die Kleidung vor Schmutz
schützt. Der Overall ist je nach Trend auch als Fashion- Outfit zu finden.
Overdeying
Sammelbezeichnung für ein Überfärbeverfahren.
Overdyed Denim
Blue Denim, der als Ballenware vor der
Verarbeitung zum Bekleidungsstück überfärbt wird. Aternative zur
Stückfärbung einer Hose aus Blue Denim.
Overdyes
Bezeichnung für bereits gewaschene Jeans, die
danach noch einmal überfärbt werden.
Overshirt
Hemd das typischerweise über einer Hose getragen
wird.
Oversize
Beschreibung für einen Artikel, der etwas
breiter (oversized) geschnitten ist. Klassisches Beispiel: Baggy- Hosen.
Overtwisted Denim
Spezieller Denim gewebt aus Garnen, deren Fasern
beim Verzwirnen besonders stark gedreht wurden. Die Spannung der Fäden
erzeugt ein unruhiges, leicht gekräuseltes Gewebebild
Oxford
Zwei- und mehrfarbig gewebter, poroeser Baumwoll- Hemdenstoff. Meist
ist die Kette farbig und der Schuss weiss. In der Regel in
Leinwandbindung, vereinzelt wird er auch in
Panama- oder Koeperbindung
angeboten.
o.z.
Ounce (o.z.) per square
yard. Eine Unze entspricht 28,35 Gramm, ein
Square Yard bezeichnet 0,863 Quadratmeter
Seitenanfang
Panama
Mehrfaedige Leinwandbindung, meit 2/2 oder 3/3, poroeses Gewebe in Wuerfel
(Panama) Bindung. Gebleicht, gefaerbt und besonders oft
appretiert.
Paperbag Waist
Überweiter Taillenbund einer Jeans, der mit dem
Gürtel so festgezurrt wird, dass er wie eine gebundene Papiertüte (paper
bag) wirkt.
Parka
Dem Military- Look entlehnte sportliche, lange
Jacke mit Tunneldurchzug in der Taille – Uniform der 68er Generation.
Paspel
Wulstiges Band, das zur Verzierung von Kanten
und Nähten verwendet wird; oft kontrastfarbig.
Paspeltaschen
Tasche, die so in ein Kleidungsstück
eingearbeitet ist, dass ihr Eingriff zwischen zwei Paspeln liegt – siehe
Chinos.
Passform
Bezeichnet den Sitz eines Kleidungsstückes. Ist
in erster Linie von der Schnittführung, aber auch vom Material abhängig
Perlon
Eingetragenes Warenzeichen für eine
Chemiefaser (Polyamidfaser) zur Herstellung
von Textilien. Wie Nylon hochgradig reiß- und scheuerfest.
Pfeffer +
Salz
Schwarz- weiß bzw. grau- weiße Musterung, die
oft bei Wollstoffen für Kostüme und Anzügen auftaucht (Tweed). Entsteht
durch unterschiedliche Farben der Kett- und Schussfäden – siehe auch
Black Denim.
Pflegekennzeichnung
Im Gegensatz zur Textilkennzeichnung freiwillige
Kennzeichnung von Textilien und Bekleidung mit international vereinbarten
Symbolen. Dient als Hilfe für die richtige Behandlung der gekennzeichneten
Ware für Verkäufer, Verbraucher und Reinigung.
Pigments
Farbstoff, der auf der Oberfläche des Materials
bleibt und daher beim Waschen schneller ausbleicht.
Pilotenjacke
Sehr sportliche Jacke aus glatten Materialien oder Leder, das der
Fliegerkleidung entlehnt ist. Kennzeichen: Über die Vorderfront quer
verlaufender Reißverschluss.
Pilots
Sind sogenannte Fliegerhosen mit Seitentaschen.
Pinto Wash Denim
Gilt als erster bleached Denim. Zufallstreffer
des Herstellers Cone Mills, USA, der nach einem Hurricane- Schaden seine
nasse Ware entfärbte.
Piqué
Auch Pikée; Gewebe mit einer Tuchbindung auf der
Warenoberseite und flottierender Steppkette auf der Unterseite.
Klassisches Material für Polo- Shirts.
Piqué
Reliefartig gemustertes Profilgewebe. Der echte Piqué wird mit Steppkette
und Fuellschuss gearbeitet, hat also zwei Kett- und zwei Schusssysteme,
wobei die Fuell- und Figurenschuesse aus dickem, oft dochtartigem Material
bestehen. Die ausgepraegte Reliefwirkung des Musterbildes wird durch die
straff gespannte Steppkette hervorgerufen.
Placed
Bewusst platziertes Sandstrahlen an Gesäß,
Knien, Taschen, um einen natürlich wirkenden Abnutzungseffekt zu erzielen.
Plüsch
Unterschiedliche Bedeutung:
1-
Kettsamt mit einer Florhöhe von 4mm und mehr.
2-
Strickware oder Wirkware mit kleinen Schleifen auf der Rückseite
Pocket Stiching
Steppdekors auf den rückwärtigen Jeanstaschen.
Sind zum Teil Bestandteil des Markenzeichens und daher gesetzlich
geschützt.
Polohemd
Shirt mit halber Knopfleiste, die in einen
Auslegekragen übergeht.
Polyamid
Durch Erhitzen unter Druck hergestellte
molekulare Stoffe. Die Kennzeichnung erfolgt mit Hilfe von Ziffern z.B.
Polyamid 6 als Rohstoff zur Herstellung von chemischen Fasern. Bekannte
Handelsnamen sind u.a. Nylon und Perlon.
Polyesterfasern
Eine Sammelbezeichnung für
Chemiefasern, die im Schmelzverfahren aus
Polyestern (hochmolekulare Stoffe) hergestellt werden. Sie sind beständig
gegen Säuren, besitzen eine große Reißfestigkeit und hohe Elastizität.
Bekannte Handelsnamen sind u.a. Diolen und Trevira.
Popeline
Gewebe in Leinwandbindung mit sehr dicht
eingestellter Kette, was die charakteristischen Querrippen hervorruft. Bei
den Baumwollpopelinen sind zu unterscheiden:
· Zwirn-Popeline: Kette Zwirn, Schuss Einfachgarn
· Vollpopeline: Kette und Schuss Zwirn. Auf der
rechten Seite ist der Warenausfall etwas
glaenzender.
· Imitat-Popeline: Kett/Schussverhaeltnis 1:1,
Rippigkeit wird durch entsprechend dicken Schuss erreicht.
Ware wird gefaerbt und bedruckt. Fuer verschiedene
Einsatzgebiete auch sanforisiert und impraegniert.
POS
Abkürzung für `Point of Sale´ (dt.:
Verkaufspunkt). Im Fachjargon der Produzenten die Bezeichnung für die
Orte, an denen ihre Produkte verkauft werden.
Praegeseersucker Tutorette
(engl. Embossed Seersucker)
Es handelt sich hier um einen Ausruestungscrêpe. Die mustermaessig
reliefierte Oberflaechenverformung, die in jeder Dessineirung gemacht
werden kann, wird ueber einen Muldenpraegekalander erzielt. In Verbindung
mit Kunstharzveredelung wird die Stauchpraegung permanent gemacht.
Premiere Vision
Wegweisende Stoffmesse, die jeweils im März und
Oktober in Paris stattfindet.
Pre- Shrunk
Antwort der Jeansbranche auf das Levi`s Konzept
´Shrink to Fit`. Pre- Shrunk oder sanforized Jeans laufen beim Waschen nur
noch wenig ein.
Prêt à Porter
Im Gegensatz zur `Couture´ eine tragbarere Form
der Mode. Der Begriff wurde in Paris geprägt, wo es eine messeähnliche
Veranstaltung mit vielen Modeschauen gleichen Namens gibt. Inzwischen hat
jeder namhafte Couture- Designer auch eine etwas kommerziellere Prêt á
Porter- Linie.
Pre-
Washed
Wie Mill- washed den
echtfarbigen Jeansstoffen vorbehaltene Bezeichnung: Stoffe werden vor
ihrer Verarbeitung zum Kleidungsstück gewaschen, dient lediglich dazu, die
Stoffe einlauffest und etwas weicher zu machen.
Pullover
Gewirktes oder gestricktes Oberbekleidungsstück
mit langen oder kurzen Ärmeln.
Seitananfang
Quarter Dip
Verkürzter Färbeprozess, vornehmlich für
Chambray und leichte Denim Qualitäten. Die Anzahl der
Färbebäder wird auf zwei bis vier reduziert (statt
der üblichen acht bis zehn) um hellere Farbtöne zu erzielen.
Querrips
Stoffe mit deutlicher Rippenbildung im Schuss.
Die Schussfäden werden durch die hohe Kettdichte völlig verdeckt.
Seitenanfang
Raschelplain (Raschel)
Die Raschelmaschine bietet durch Einsatz von mehren
Legemaschinen fast
unbegrenzte Musterungsmoeglichkeiten und das verhaeltnismaeßig
preiswert. Das hier gezeigte Muster ist ein Kettenmuster. Eine voll
eingezogene Legemaschine arbeitet den Grund, durch eine weitere
Legemaschine wird mustermaessig ein Schuß eingetragen, der die seitliche
Verbindung der Maschenstaebchen herstellt.
Rauhen
Behandeln von Gewebeoberflächen mit kratzenden
Werkzeugen, die durch Herauslösen von Einzelfasern aus dem Gewebeverband
eine deutliche Flaumdecke erhalten
Raw Denim
Authentischer Denim der durch seine unbehandelte
Oberfläche einen leichten Graustich hat und einen steifen Griff aufweist.
Ehemals das Material der Ur- Jeans, taucht er in jüngerer Zeit im
modischen Bereich auf
Recycled
Gilt gleichermaßen für Second Hand als auch für neue Jeans, die vor
dem Verkauf an den Kunden aufbereitet, also zum Beispiel – wie in den
70ern – mit Nieten und Strass verziert wurden.
Red- Indigo
Synthetischer Farbstoff in einem helleren
Blauton. Er wurde ursprünglich als Alternative zum echten Indigo benutzt,
als natürlicher Farbstoff knapp war.
Renforcé
Mittelfeine Baumwollqualitaet (Rohnessel), feiner als Cretonne. Wird roh,
gebleicht, gefaerbt und bedruckt angeboten.
Retro
Bezeichnung für einen Modestil, der vergangene Zeiten zitiert. Kann
genau so gut die 20er Jahre wie auch die 30er oder die 40erJahre meinen.
Etwa gleichbedeutend wie nostalgisch.
Revers Denim
Jeans, die aus einem linksseitig verarbeiteten
Denim gefertigt sind
Right- Hand
Originalstruktur von Denim- Geweben, bei der die
Köperdiagonale nach rechts verläuft.
Im Gegensatz: Left Hand
Ring- Denim
Traditionelles Denimgewebe mit unebenem
Warenbild und weichem Griff, das in den 80ern und 90ern wieder gefragt
war. Besonderheit: Der Schuss ist aus Ring- Spun- Garn.
Ring- Ring
Bedeutet im Fachjargon, dass Schuss und Kette
aus Ring- Spun- Garn sind. Griff noch weicher als der von Ring Denim.
Ring- Spun
Garnherstellungsverfahren, bei dem zum Spinnen
ein Ring verwendet wird. Im Gegensatz zum weniger aufwendigen
Open End Verfahren, entsteht hier ein
unregelmäßigeres Garn, das charakteristisch für Denim ist.
Rinsed
Bezeichnung für einen Denim der statt gewaschen
lediglich gespült wurde und daher eine sehr dunkle Farbe behält
Rippware
Feine, elastische Kulierware mit Rippenstruktur.
Feinripp ist ein Klassiker für Unterwäsche und T- Shirts.
Rips
Gewebe, die durch unterschiedlich starke Garne
oder durch Ripsbindung in Kett- oder Schussrichtung mehr oder weniger
ausgeprägte Rippen zeigen.
Röhrenhose
Schlank und gerade fallende enge Hose. Enger als
die Zigarettenhose.
Röhrleshosen
Historische Bezeichnung von 1949 für einen
Vorläufer der ersten Mustang- Jeans. Sie wurden aus deutschem
Monteursköper gefertigt und saßen sehr eng, wodurch ihr Name geprägt
wurde.
Rope Dying
Garn- Färbetechnik für Indigo- Denim, bei der
die Garne zu Strängen gebündelt in das Indigo- Farbbad getaucht werden
Seitenanfang
Saddel Stitch
Absteppung, die einer handgearbeiteten Schusternaht nahe kommt.
Verleiht der Jeans einen nostalgischen Look.
Safety
Stitch
Zusätzliche Steppnaht, die strapazierte Stellen
sichert.
Saltwater
Denim
Denim, der mit natriumhaltiger Lösung, die einen
verstärkten Abnutzungseffekt erzielt, behandelt wurde.
Samt
Gewebe mit einem Flor, der das Grundgewebe etwa 2-3 mm überragt. Bei
höherem Flor spricht man von Plüsch. Unterschieden werden Kett. Und
Schusssamte. Schusssamte werden als glatter Samt (Velvet)
und als Rippen oder Kordsamt mit schmalen oder breiten Rippen hergestellt.
Sandblasting
Denim- Behandlung. Beim Sandstrahlen wird ganzflächig oder platziert
Farbe abgetragen.
Sand Washed
Verfeinertes Stone- Washed Verfahren, jedoch mit kleineren, ganz
runden Bimssteinen. Effekt ist ein voller, weicher Griff
Sanfor
Verfahren zur Anti- Krumpf- Ausrüstung. Auf einer Spezialmaschine wird
unter dem Einfluss feuchter Hitze eine Breiten- und Längenkrumpfung
erzwungen. Nach der Ausrüstung mit dem Sanfor- Verfahren hat das Gewebe
eine Einlauftoleranz von einem Prozent.
Sanfor- Set
Kombination des Sanfor- Verfahrens mit dem Ammoniak- Verfahren. Ziele:
Die Materialien werden vollkommen und dauerhaft entspannt, der Glanz wird
erhöht, die Reiß- und Scheuerfestigkeit wird verbessert.
Satin
In der Gruppe der Atlasbindungen einzuordnen.
Im Gegensatz zum Schusssatin beherrscht hier die Kette das Bild der
Warenoberflaeche. In beiden Faellen ist das Bild der rechten und linken
Warenseite seht unterschiedlich. Kleinster Bindungsrapport: 5 Faeden
(Atlas 4/1). Kennzeichnend ist die strukturlose, glatte, geschossenen
Oberflaeche mit starkem Glanz.
Savile Row
Straße in London; gilt als das Zentrum der feinen Herrenschneiderei.
Scheuerfestigkeit
Widerstand von Textilien gegen das Abreiben durch Scheuern. Die
Scheuerfestigkeit ist neben der Reißfestigkeit der wichtigste
Verschleißwiderstand bei Textilien.
Schlag
Als Schlag wird das Bein einer nach unten ausgestellten Hose
bezeichnet (Schlaghose). Besonders in den 70er
Jahren modern, Revival in den späten 90ern.
Schlichten
Kettfäden werden mit Stärke oder Leim oder einer der Faser ähnlichen
Chemikalie behandelt, um die Festigkeit der während des Webens stark
beanspruchten Fäden zu erhöhen
Schmirgeln
Unterschiedliche Bedeutung:
1-
Leichtes Anrauhen von Gewebe (z.B. geschmirgelte Baumwolle ),
2-
Bezeichnung für die Beseitigung von Schalenresten aus Baumwolle
durch mechanische Bearbeitung
Schuhgroeßen
siehe Groeßenvergleich
Schurwolle
Bezeichnung für die am lebenden Tier geschorene Wolle.
Schussgarn
Fäden, die im Gewebe quer verlaufen
Schussköper
Köperbindung mit Schusseffekten, besonders beliebt für Rauhwaren.
Beipiele: Twill, Serge
oder Broken Twill.
Scrubbed Denim
Hat eine besonders starke Rauhung, die das Gewebebild fast unsichtbar
macht.
Second Hand
Jeans aus zweiter Hand. Ob aus Gründen der Knappheit oder wegen des
Kultes: Second Hand Jeans werden schon seit den 60er Jahren verkauft. Ob
auf Trödelmärkten oder in Modeboutiquen: Alter, Zustand und Originalität
bestimmen den Preis.
Seersucker
Gewebe mit zeilenweisen oder durchlaufenden, borkigen Effekten heissen
Seersucker, ein aus dem Altpersischen stammender Ausdruck: sir o sakar
(Milch + Honig). Echter Seersucker erhaelt seine blasenartige Aufwerfung
durch straff und lose gespannte Kettfaeden. Um diese differenzierte
Spannung erzeugen zu koennen sind zwei Kettbaeume erforderlich. Bei der
Abnahme vom Webstuhl schrumpfen die stark gespannten Kettfaeden, die losen
Kettfaeden geben die blasenartige Aufwerfung. Diese borkige Wirkung ist
permanent. Seersucker wird gebleicht, gefaerbt und buntgewebt angeboten.
Selvage(= Webkante) –
Farbige Webkante, die als Zeichen der
Originalität auf der Innenseite des Hosenbeins sichtbar werden. Die Großen
des Jeansbiz wählten für ihre Webkanten- Fäden verschiedene Farben: Rot
für Levi`s, Grün für Lee, Gelb für Wrangler.
Sengen
Entfernen von abstehenden Faserhärchen von Garnen oder Geweben durch
Abbrennen- siehe Finisching.
Serge de
Nîmes
Derber indigoblauer Köper, ursprünglich
produziert im südfranzösischen Nîmes. Aus dem Begriff `de Nîmes´ wurde in
der Umgangssprache der Ausdruck `Denim´.
Shirt
(Engl.: Hemd) – In der Jeanswear alle Oberteile vom T- Shirt bis zum
Sweat- Shirt, die - eng oder weit - drunter oder drüber - getragen werden.
Shorts
Bezeichnung für kurze Hosen.
Shorttalls
Overalls mit bis zur Shortlänge abgeschnittenen Beinen.
Shotgun Denim
Mit Schüssen durchlöcherter oder manchmal nur
gewaschener Denim mit kleinen Löchern im extrem behandelten Gewebe.
Shrink to Fit
Schrumpeln bis sie passt. Steif und dunkel waren die Urjeans, die erst
nach der ersten Wäsche die passende Größe und Farbe annahmen. In den 70ern
boten einige Hersteller wieder `Shrink to Fit´ für alle Liebhaber von
Originals an, die nach der ersten Wäsche hauteng sitzen sollten. Für
optimale Passform galt: Mit der Jeans ab in die Badewanne!
Single Jersey
(einflächige Kulierware)
Ist von der Technik des
Handstrickens abgeleitet, alle Maschen einer Reihe sind aus ein und dem
selbe Faden gearbeitet.
Kennzeichen: eine Seite zeigt nur rechte und die andere Seite nur linke
Maschen.
Sizes
(= Größen) – Die Sizes einer Jeans werden in
INCHES angegeben. Ausschlaggebend dafür ist die
Taillenweite. Das handelsübliche Spektrum reicht von 26 bis 36.
Sky Blue/ Stone Bleached
Dem Stone- Waschgang wird Bleichmittel (z.B.
Chlor) zugesetzt, die Lösung anschließend wieder neutralisiert.
Effekt ist ein sehr heller Blauton.
Slacks
Eine gerade geschnittene Hose mit einer Bundfalte und schraegen
Taschen aus Baumwolle bezeichnet man als Slack.
Slashing
Webvorbereitung des gefärbten Garns. Fäden
werden in eine Lösung aus Wachs und Stärke gegeben, um sie robuster und
gleitfähiger zu machen.
Slash- Pocket
Steil, fast senkrecht eingeschnittene Eingriff-
Tasche an Jeans und Chinos.
Slim- Fit
Engere Passform einer Jeans – siehe auch
Kapitel: Die Formen.
Sneakers
Turnschuhe, die besonders in Skaterkreisen
getragen werden. Um die richtigen Sneakers wird ein regelrechter Kult
getrieben.
Spinnen
Bezeichnung für die Herstellung von Fäden Garnen
(Gespinsten), aus natürlichen oder synthetischen Textilfasern auf
mechanischem Weg. Die Einzelfasern werden zunächst auseinandergezogen und
dann miteinander verdrillt. Die verwendeten Spinnverfahren hängen von den
Eigenschaften der zu verarbeiteten Textilfasern ab (Feinheit, Länge,
Struktur, Faserart). Spinnen ist ebenso die Bezeichnung für die
Herstellung von Chemie- Fasern auf chemische- physikalischem Weg.
Spinnfärbung
Zusatz der Farbe zur Spinnflüssigkeit bei der
Herstellung synthetischer Faserstoffe. Die so entstandenen Fasern weisen
eine besonders hohe Farbechtheit auf
Spitzen- Galon (Leavers Lace)
Feine, zarte Kopie der echten Valenciene- Spitze, auf der
Webspitzenmaschine taeuschend nachgeahmt. Stickereibaender in dieser Form
nennt man Galons.
Sportswear
Sammelbegriff für lässig- sportliche Bekleidung.
Nicht zu verwechseln mit Active- Wear, der Spezialbekleidung für aktive
Sportler.
Stapelgarn
Besteht aus einer Anzahl von Einzelfasern, die
üblicherweise durch Drehung zusammengefasst werden.
Station Pant
Einfache Hosen mit schrägen Seitentaschen sowie
einer Tasche hinten typischer Weise in Polyester oder Poly/Cotton
aufgemacht. Kleidung der Tankwarte oder Boten.
Stecktasche
Waagerechte oder nur leicht schrägliegende
Tasche an Herrenmänteln, Hosen sowie an Sakkos.
Steghose
Enganliegende, elastische Hose mit Steg, der
unter dem Fuß verläuft. Sie wurde der Skihose der 50er Jahre
nachempfunden.
Stoff
Allgemeinbezeichnung für alle textilen
Flächengebilde mit einer gewissen Dichte, ohne Rücksicht auf die Art der
Herstellung.
Stitching
Steppnähte. Ein charakteristisches Jeanswear-
Detail, bei dem die Nähte meist in kontrastierendem Gelb sichtbar
aufgesteppt werden (an Säumen, Taschen, Bund und Verschluss).
Stone- Washed
Klassisches Waschverfahren für Denim, das der
Jeans das Aussehen einer getragenen Hose gibt.
Straight Fit
Gerade, klassische Jeanspassform
Streetwear
Straßenmode, die aus der New Yorker Bronx
kommend, den jungen Markt eroberte. Ursprünglich die Mode der Rapper und
Hip- Hopper ist sie gekennzeichnet durch oversized Baggies und Shirts,
dicke Steppjacken und fette Basketball- Boots. Wird inzwischen auch auf
Mode der Skater, Streetballer u.s.w. angewendet.
Stretch
Stoff, dem ein elastisches Garn beigemischt
wurde, um ihm eine gewisse Dehnbarkeit und Elastizität zu verleihen.
Elastische Garne entstehen zum Beispiel durch das Texturieren von
Synthetik- Filamenten.
Stretch- Cord
Dauerhaft elastischer
Cordstoff.
Stretch- Denim
Dauerhaft elastischer Denim,
der entweder Helanca oder Elasthan enthält.
Strickware
Alle für Oberbekleidung verwendbaren
Maschenwaren.
Stückfärbung
Färbung fertiger Gewebebahnen oder Maschenwaren,
unkomplizierteste Färbemethode. Färbungen sind jedoch weniger gleichmäßig
und echt als bei Flockenfärbung, Garnfärbung oder
Strangfärbung.
Style
Bedeutet eigentliche Stil wird aber auch im
Zusammenhang mit der Machart, also dem Modell eines Kleidungsstücks
benutzt.
Summerdarks
Sommerlich- leichte Gewebe in warmen, dunklen
Farben.
Super Dark
Extra- dunkler Indigo-
Ton, der durch Doppelfärbetechnik erzielt
wird.
Super Stonewash
Verlängertes Stonwashing das über sechs Stunden
dauern kann
Sweater
Grob gestrickter Wollpulli mit Rollkragen und
langem Arm, meist aus innen gerauhtem Baumwolltrikot.
Synthesefasern
Chemiefasern aus Polymeren, die durch
Polyaddition, Polykondensation oder Polymerisation entstanden sind.
Verbreitete Formen sind: Polyamid,
Polyester, Polyacryl.
Synthetics
Kurzbezeichnung für Synthesefasern.
Seitenanfang
Tactel
Endlosfasern auf Basis von Feinst- Filamenten. Faser saugt kein Wasser
auf, ist ungewöhnlich reiß- und scheuerfest, gut zu färben, formstabil und
pflegeleicht.
Tapered
Jeans, deren Beine sich zum Knöchel hin verengen. Siehe
Comfort Fit
Tencel
Wie Viskose aus Zellulose gewonnene Spinnfaser. Eingetragenes
Warenzeichen der Firma Courtaulds/GB.
Tenside
Bestandteile von Waschmitteln, die die Oberflächenspannung von Wasser
herabsetzten und helfen, den Schmutz aus den Fasern herauszulösen.
Textilien
Gem. DIN 60.000 ein Sammelbegriff für textile Faserstoffe.
Textilmarkt
Zahlen aus dem Jahr 1966: Der Pro- Kopf- Verbrauch für Textilien in
Deutschland betrug 1.484 DM – der Gesamtumsatz im Handel 121,1 Milliarden
DM.
Tex- Mex
Abkürzung für Texanisch- Mexikanisch angehauchte Jeanswear. Besonders
in den 80er Jahren wurden folkloristische südamerikanische Einflüsse auf
die Mode spürbar.
Thermo- Denim
Auch Double- Denim, bei dem ein leichtes Gewebe auf den Denim geklebt
wird. Beim Waschen löst sich der Klebstoff ab, so dass die gefertigten
Teile wie gefüttert aussehen.
Tie- Dye
Eine Bleich- oder Färbetechnik, bei der Gewebe oder gefertigte Teile
zunächst dicht gefaltet und dann in Abständen mit Gummibändern abgebunden
werden. Die beim anschließenden Färbebad entstehenden Muster wirken wie
gebatikt.
Transferdruck
Auch Umdruckverfahren. Sammelbezeichnung für
alle Druckverfahren, bei denen zunächst ein Papierband oder ein anderer
druckträger bedruckt wird und die Musterung dann auf dem Kalander durch
Gegenpressen auf den Stoff übertragen wird.
Trevira
Eingetragenes Markenzeichen für die Polyester-
Spinnfasern und –Filamente von Hoechst.
Troyer
Ein patentgestrickter Pullover im Seemanns-
Stil.
T- Shirt
Aus dem kurzärmeligen Turnertrikot
hervorgegangenes legeres Oberbekleidungsstück. Flach ausgearbeitet hat es
die Form eines T`s. Inzwischen Sammelbegriff für Top`s aller Art aus
Single Jersey oder anderem elastischen Material.
Tuchbindung
Siehe
Leinwandbindung
Tumblen
Trocknen von Textilien im Trockner.
Tweed
Ursprünglich: Bezeichnung für handgewebte Stoff
aus handgesponnenen Garnen. Heute: alle tuch- und köperbindigen
Streichgarnstoffe mit Handwebcharakter, die eine melierte und haarige
Oberfläche zeigen.
Twill
Twill ist ein leichtes, weiches Gewebe in
Köperbindung.
Seitenanfang
Ue berfaerben
Zusätzliche Stückfärbung garn-
oder flockefarbig hergestellter Textilien.
Undyed
Ungefärbter oder ecrufarbener Denim.
Ungefärbter Denim
Blue Denim oder Black Denim wird mit Reaktivfarben nochmals überfärbt:
Black/Black- Denim, Blue/Blue- Denim oder Blue/Black- Denim
Uni
Einfarbige Gewebe, die aber in sich gemustert sein können.
Unisex
Bekleidung, die für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet ist. Vor
allem in der Jeanswear werden die Größen oft nicht geschlechtsspezifisch
eingeteilt (Oberteile: S, M, L – Hosen: INCH)
Underwear
Unterwäsche.
Unwashed
Jeans, die nicht gewaschen werden. Dadurch sind sie dunkel, steif und
gehen noch ein gutes Stück ein.
Used
Used- Look.
Kleidung, die durch verschiedene Behandlungen (z.B.
Waschen) wie getragen aussieht.
Used Washed
Bezeichnung für einen platzierten
Abnutzungseffekt, der individuell an jeder einzelnen Jeans vorgenommen
wird. Zum Beispiel werden Knie, Säume, Taschen, Schenkel besonders
behandelt.
Seitenanfang
Velvet
(Eng.: Samt) wird im allgemeinen Sprachgebrauch gern für velourartige
Materialien benutzt.
Velours
Allgemeinbezeichnung für gerauhte Oberflächen, zum Beispiel
Veloursleder.
Veredelung
Summe aller Nachbehandlungen jeder Art textiler
Flächengebilde. Dazu gehört zum Beispiel Drucken und Färben.
Vichy
Die verschiedenen Karodessinierungen in Leinwand- oder Koeperbindungen
haben ihre eigenen Namen. Quadratische, kontrastreiche Baumwollkaros- eine
Farbe ist meistens weiss- in kleinen Rapporten nennt man Vichy.
Vintage
Unterschiedliche Bedeutung:
1-
Denim- Behandlung, bei der zum Beispiel durch extremes Stone-
Washing ein stark abgenutzter oder alter Look erzielt wird.
2-
Historische Jeans, entweder bereits getragen oder im
Originalzustand auf Lager gehalten.
Viskose
Ebenso wie Baumwolle eine Faser auf
Zellulosebasis, allerdings nicht natürlich gewachsen sondern im chemischen
Prozess (Viskoseverfahren) entstanden. Eigenschaften: Preiswert,
knittert nicht stark, gleichmäßig zu faerben, leicht entflammbar,
vielseitig.
Viskoseverfahren
Aus Holz und anderen Pflanzen gewonnener
Zellstoff wird mit Natronlauge und Schwefelkohlenstoff behandelt. Der
entstehende zähflüssige (daher der Name Viskose ) Brei wird durch
Spinndüsen gepresst und zu endlosen Filamenten oder kurz geschnittenen
Spinnfasern verarbeitet.
V- Neck
(Engl.): V- förmiger Ausschnitt an bzw. bei
Pullovern oder Shirts.
Voile
Transparentes, leinwandbindiges Gewebe mit designmaessigen Satinstreifen
auf Voilegrund. Wird fuer Kleider, Blusen und Hemden verwendet. Die
eingewebten Satinstreifen in der Kette sind schaftgemustert, der
Voilegrund zeigt L 1/1 Bindung. Das dazu verwendete Material: Vollzwirn,
kann eine Feinheit bis zu 50dtex erreichen und ist sehr hart gedeht.
Seitenanfang
Waeschetrikot (Eyelet)
Die Maschine zur Herstellung dieser Warenart ist eine
Rippmaschine mit der Möglichkeit, mustermäßig Maschen von Nadeln des einen
Nadelbettes zu Übertragen, wodurch Durchbruchmuster entstehen.
Waffelstoff
(engl. Honeycomb)
Gewebe in Waffelbindung weisen eine quadratische, nach Ober- und
Unterseite plastische Musterung auf. Erzielt wird diese Wirkung durch eine
Gruppe von Kett- und Schussflottungen, sie beide verkuerzend verlaufen und
dadurch ein honigwabenartiges Muster ergeben.
Warp
(Kette beim Webvorgang): Die Gesamtheit der durch die Länge eines
Gewebes laufenden Fäden. Die Kettfäden laufen parallel zur
Webkante (Selvage) und werden mit den quer
zum Gewebe laufenden Schussfäden (Weft) zum Gewebe
verbunden.
Waschen
(Bei Jeans). Außer den Raw Denims werden alle Jeans nach dem Nähten
ein- oder mehrmals vorgewaschen. Dadurch wird die Jeans weicher und voller
im Griff. Es gibt die verschiedensten Arten von Waschungen:
Stone- ,Mill-
, Sand- usw.
Watch Pocket
Auch Coin- Pocket genannt. Die
kleine fuenfte Tasche der Five- Pocket ist in die rechte Fronttasche
eingearbeitet.
Waist- High Overalls
(= Taillenhohe Overalls). Urspruenglicher Name der Levi`s 501.
Erst seit Mitte der 30er Jahre wurden die robusten blauen Hosen als Jeans
bezeichnet.
Weaves
(= Webart). Denimbindungen koennen grob (3/1), Broken Twill (3/1
versetzt), fein (2/1) oder Chambray (1/1) sein.
Weaving
(= Weben als Phase der Denimfertigung). Die eingefaerbten Kettfaeden
werden mit den ungefaerbten Schussfaeden verbunden.
Weben
(Allg.).Vereinigung zweier rechtwinkliger zueinander stehender
Fadensysteme (Kett und Schuss) entsprechend den drei Grundbindungen
(Tuch-, Koeper- und Atlasbindung).
Webkante
Umkehrpunkt der beim Weben in die Kette eingetragenen Schussfaeden.
Seitenabschluss des Gewebes.
Webstuhl
Maschine – hand- oder elektrisch betrieben – zur mechanischen
Herstellung von Stoffen (Geweben) durch Weben.
Weft
(Schuss) In Querrichtung verlaufende Faeden eines Gewebes, die sich
mit den in Laengsrichtung verlaufenden Kettfaeden (Warp)
zum Gewebe verbinden.
Weights
Die Gewichte von Denimgeweben werden in Unzen pro Square Yard (o.z.)
angegebe. Die schwersten Qualitaeten wiegen 15,5 .z.; die regulaeren 13,75
bis 14,75 o.z.; die leichtesten 4 bis 9 o.z.
Western Jacke
Klassisches Basic- Bekleidungsstück. Es ist hüftlang mit Taillenbund,
hat einen Hemdkragen, Front- und Rückenpassen, zwei aufgesetzte
Brusttaschen und markante Steppnähte.
Wet Processing
(Engl.: Nassprozedur). Sammelbegriff
für eine Vielfalt an Finishing- Techniken für Gewebe oder fertige Teile.
Allen gemeinsam ist, dass Wasser oder andere Flüssigkeiten und
unterschiedliche mechanische Verfahren angewandt werden.
Whip- Cord
Gabardine- aehnlicher Steilkoeper mit einer Kette, die besonders dicht
eingestellt ist. Verwendet werden Kettfaeden aus Moulinés und Schussfaeden
aus Streichgarnen.
Widht
(Engl.: Breite). Die handelsuebliche Breite von Denim beträgt 150 cm,
bei Überbreite 160 cm und beim traditionellen Denim 75 cm.
Wirkfrottier
(Warp Knit Terry)
Mit Hilfe einer Polbarre werden von der Fadenschur einer Legeschiene
Schlingen gebildet. Diese Schlingen werden von einer weiteren Legeschiene
in die Grundware eingebunden. Nach dem Einbinden werden die Schlingen von
der Polbarre abgeworfen.
Wirkwaren
Maschenwaren, die nicht wie beim Stricken eine
Masche nach der anderen hergestellt werden, sondern bei denen alle Maschen
einer Reihe gleichzeitig mit waagerecht laufenden Faden abgestrickt
werden.
Wolle
Laut Textilkennzeichnungsgesetz: Fasern vom Fell
des Schafes. Oder noch genauer: Tierische Faserstoffe aus der hornartigen
Keratinsubstanz. Die Wollarten sind charakterisiert durch Laenge, Dicke,
Glanz und Kraeuselung. Die Grundsorten heißen: Crossbred, Merino und
Cheviot.
Women`s Cut
Jeans spezielle für Frauen mit schmaler Taille
und runderen Hueften.
Worker Pants
Hosen aus groben Materialien. Erkennungsmerkmale
sind Hammerschlaufe und/oder Zollstocktasche.
Workwear
(Engl.: Arbeitsbekleidung). Ursprung der
Jeanswear und Daseinszweck vieler Jeansmarken.
Seitenanfang
X- Dyes
Mischgewebe, bei denen die Faeden für die Kette und den Schuss aus
unterschiedlichen Materialien sind und daher den Farbstoff beim Einfaerben
unterschiedlich annehmen. Es entstehen zweitoenige Farbeffekte.
Seitenanfang
Yarn
(engl.: Garn) Grundelement des Gewebes. Je
feiner das Garn, desto leichter das Gewebe.
Yarn Dyed
(= Garngefaerbt). Bezeichnung für alle Gewebe,
bei denen das Garn vor dem Weben eingefärbt wurde. So zum Beispiel bei
Denim.
Yard
siehe Ounce
Young Fashion
Sammelbezeichnung für junge modische Kleidung,
zu der auch Jeans- und Sportswear zaehlen.
Seitenanfang
Zellulosefasern
Fasern natürlicher oder synthetischer Herkunft, deren Hauptbestandteil
Zellulose ist. Wichtigste Beispiele: Baumwolle und Leinen als natürliche
und Viskose als synthtische Zellulosefasern.
Zip Fly
Reißverschluss statt Knopfleiste an der Jeans
(Button Fly)
Zipper
Ist das englische Wort für Reißverschluss. Praktisches
Gestaltungsmerkmal, das speziell in der Sportswear sehr beliebt ist.
Zoll
In der Textilverarbeitung noch haeufig
angewandtes historisches Maß. Ein eng. Zoll (Inch)
sind 25,4 mm, ein franz. Zoll 27,8 mm.
Zuschnitt
Bezeichnung für das Ausschneiden der einzelnen Schnitteile eines
Bekleidungsstuecks. Besondere Beachtung gilt dabei dem Schnittlagenbild,
auf dem die Teile (meist per Computer) möglichst materialsparend eingelegt
werden.
Zwirn
Mindestens zwei Garne werden zu einem Zwirn verdreht (verzwirnt).
Seitenanfang
|